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Die Bundesrepublik Deutschland ist durch Zuwanderung zum vielsprachigen Land geworden. Etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in Deutschland wächst in einer Familie mit Migrationshintergrund auf. Der größte Teil dieser Kinder und Jugendlichen führt ein Leben in zwei oder mehr Sprachen.
Über die Konsequenzen dieses Faktums debattieren am 19. und 20. Oktober 2007 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Hamburg bei einer internationalen Fachtagung. In zahlreichen Vorträgen werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt, die die Vor- und Nachteile der Zwei- und Mehrsprachigkeit für Individuum und Gesellschaft beleuchten. Die Vorträge präsentieren Forschungsergebnisse aus den USA, Kanada, Südafrika und verschiedenen europäischen Ländern. Betrachtet werden Fragen wie:
Am 19. Oktober 2007 wird Professor Dr. Herbert Christ, emeritierter Romanist von der Universität Gießen, einen festlichen Abendvortrag „Über Mehrsprachigkeit” im Hörsaal des Museums für Völkerkunde halten (19 Uhr, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg).
Die Tagung ist ein Beitrag zum Programm der Universität und der Akademie der Wissenschaften Hamburg zum „Jahr der Geistswissenschaften”, das 2007 begangen wird. Sie wird vom Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg organisiert. Mitveranstalter ist die Sektion „Migration und ethnische Minderheiten” der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Tagungsort: Hauptgebäude der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1 (Hörsäle C und M; Anmeldung im Foyer des Gebäudes)
Weitere Informationen zur Tagung: www.streitfall-zweisprachigkeit.de
v.i.S.d.P. Prof. Dr. Ingrid Gogolin, Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg
Pressemitteilung zur Tagung als PDF
Pressemitteilung zur Abschlussveranstaltung mit Osman Engin als PDF
Universität Hamburg, Aktuelles
Universität Hamburg, Wissenschaftler
Universität Hamburg, Forschung